Überlegen Sie, künftig Instagram in Ihr Marketing einzubinden? Dann haben Sie auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen. Denn keine andere Social-Media-Plattform ist zuletzt so gewachsen wie Instagram. Und ein Ende ist zumindest bisher nicht absehbar. Alleine in Deutschland sind monatlich mehr als 15 Millionen Menschen im Netzwerk aktiv. Weltweit nutzen sogar über 800 Millionen jeden Monat die Plattform.

Als Plattform, bei der sich alles um Fotos und Videos dreht, ist Instagram wie geschaffen für den Einsatz im Tourismus. Nicht umsonst heißt es „Bilder sagen mehr als 1.000 Worte“. Und für Sie geht es schließlich darum, Menschen zu inspirieren: Ihnen einen Urlaub in Ihrem Haus oder Ihrer Region schmackhaft zu machen. Oder die Erinnerung an schöne Tage dort wach zu halten und dadurch zum Wiederkommen anzuregen.

Erfahren Sie hier, was Sie vor Ihrem Start auf Instagram wissen müssen.

Formate auf Instagram

Ursprünglich wurde Instagram als Plattform konzipiert, auf der die Nutzer Fotos und Videos hochladen konnten. Die Follower bekamen diese dann chronologisch in ihrer Timeline angezeigt und konnten Herzen verteilen und kommentieren. Diese Grundfunktion ist bis heute erhalten geblieben. Allerdings ist die chronologische Reihenfolge inzwischen Geschichte, denn auch bei Instagram hat ein Algorithmus Einzug gehalten, nach dem Fotos und Videos ausgespielt werden.

Ein weiteres Format sind die Instagram Stories. Hierin erzählen Sie mit Fotos und Videoclips kurze Geschichten, die grundsätzlich allerdings nur 24 Stunden sichtbar sind. Verhindern können Sie das seit kurzem, indem Sie Ihre Stories als Highlight dauerhaft in Ihrem Profil verankern. In Ihren Geschichten haben Sie außerdem die Möglichkeit, Ihre Fotos und Videos zu bearbeiten. Dazu stellt Instagram verschiedene Filter, Sticker, den Malstift und Textwerkzeuge zur Verfügung. Menschen, die Ihre Story anschauen, können Ihnen zu den einzelnen Teilen eine Nachricht senden – entweder als Text oder ein Bild.

Das dritte Format, das Instagram Ihnen bietet, ist Instagram Live. Es ist im Bereich der Stories angesiedelt und ermöglicht eine direktere Interaktion. Denn die Zuschauer können während des Live-Videos Herzen verteilen und kommentieren, wenn Sie diese Funktion nicht ausschalten. Grundsätzlich ist ein Live-Video nur während der Übertragung sichtbar. Durch Speichern können Sie es Interessierten aber auch weiterhin zugänglich halten.

Posten auf Instagram

Anders als andere Social Media können Sie auf Instagram nur über die App auf Ihrem Smartphone oder Tablet veröffentlichen. Für sie bedeutet das: Entweder nehmen Sie Fotos oder Videos direkt aus der Instagram-App auf oder nutzen solche aus Ihrer Galerie. Wollen Sie ältere Aufnahmen posten, müssen Sie diese zuerst einmal auf Ihrem Mobilgerät zugänglich machen. Dieser Datenaustausch funktioniert zum Beispiel über Cloudanbieter wie Dropbox. Ich nutze sehr gerne Tools wie Hootsuite oder Buffer.

Die Veröffentlichung erfolgt in Instagram in zwei Schritten. Haben Sie Ihr Foto hochgeladen, können Sie es erst einmal mit einem Filter versehen. Die Plattform stellt Ihnen dafür eine große Auswahl zur Verfügung. Natürlich können Sie Ihr Foto auch vorab bearbeiten und laden es schon in der fertigen Version hoch. Oder aber Sie veröffentlichen das Foto in seiner ursprünglichen Form. Wo Sie sich mit wohlfühlen und was auch bei den Nutzern am besten ankommt, sollten Sie ausprobieren. Die Geschmäcker gehen hier sehr weit auseinander.

Im nächsten Schritt schreiben Sie ein paar Worte zum Bild. Ob Sie eine kurze Beschreibung hinzufügen, eine Geschichte dazu erzählen oder einfach nur Hashtags auflisten, bleibt Ihnen überlassen. Auch dazu sollten Sie ausprobieren, was bei Followern und Nutzern am besten ankommt. Statistisch am erfolgreichsten sind übrigens Beiträge, die zusätzlich Emojis enthalten.

Bevor Sie schließlich Ihren Beitrag veröffentlichen, können Sie noch entscheiden, ob Sie diesen gleichzeitig in weitere Netzwerke wie Facebook oder Twitter senden wollen. Da jeder Social-Media-Kanal jedoch seine eigenen Anforderungen stellt, würde ich davon abraten.

Hashtags verwenden

Wichtiger Bestandteil einer Veröffentlichung auf Instagram sind Hashtags. Diese mit einer vorangestellten Raute (#) versehenen Keywords helfen Ihnen dabei, dass Ihre Fotos, Videos und Stories besser gefunden werden. Bei einem neuen Account sorgen sie dafür, dass schnell erste Nutzer Ihr Profil entdecken. Und auch wenn Sie auf der Plattform längst etabliert sind, unterstützen richtig eingesetzte Hashtags Sie dabei, die Aufmerksamkeit weiterer Menschen zu gewinnen. Denn Instagramer suchen gezielt nach für sie passenden Hashtags. Außerdem lassen diese sich inzwischen genauso abonnieren wie die Profile.

Ein erster Faktor für Ihren Erfolg auf Instagram ist also die Wahl der richtigen Hashtags. Diese sollten natürlich in erster Linie zu Ihnen, Ihrem Auftritt und vor allem auch den Inhalten passen. Länge sowie Groß- und Kleinschreibung sind dabei egal. Nur Sonderzeichen und Leerzeichen sind ausgeschlossen. Neben dem Namen Ihres Hauses oder Ihrer Region sollten Sie auf jeden Fall noch einige weitere Hashtags ergänzen. Ein oder zwei Worte zum Inhalt Ihres Fotos oder Videos bieten sich an. Hinzu kommen können dann Oberbegriffe oder Begriffe, die zum Thema Reisen passen.

Am besten verschaffen Sie sich über die Hashtag-Suche erst einmal einen Überblick über die genutzten Wörter. Dabei sehen Sie auch sofort, wie viele andere Bilder an diesem Tag mit diesem Hashtag schon gepostet wurden. Da das eigene Foto oder Video bei sehr populären Begriffen schnell verdrängt wird, empfiehlt es sich, eine Mischung aus viel genutzten und weniger stark eingesetzten Hashtags zu verwenden. Insgesamt können Sie unter einem Bild bis zu 30 davon vergeben. Ob Sie diese direkt unter den Text, etwas abgesetzt durch Punkte oder in einem Kommentar einfügen, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Bei der Interaktion mit den Nutzern konnte ich bisher keinen Unterschied feststellen.

Statistiken auf Instagram

Gerade wenn Sie Instagram für Ihr Marketing einsetzen, ist für Sie wichtig zu wissen: Wie viele Menschen erreichen Sie eigentlich über die Plattform? Und wen? Im kostenlosen Business-Profil versorgt Instagram Sie bereits mit relevanten Angaben dazu. Außerdem erfahren Sie Ihre Reichweite, sehen die Zahl der Impressionen und Klicks auf Ihre Website. Auch zu den Stories erhalten Sie die nötigen Daten. Um gleich Zugang zu diesen Informationen zu bekommen, sollten Sie sich von Anfang an für ein Business-Profil entscheiden.

Ich wünsche Ihnen allzeit zufriedene Gäste

Ihre Martina Schäfer

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann freue ich mich, wenn Sie ihn weiter verbreiten. Genauso freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren teilen. Gerne beantworte ich dort auch Ihre Fragen rund um Instagram und seine Nutzung in Ihrem Marketing.

Mehr lesen zu Social Media

Warum Sie im Marketing nicht nur auf Facebook setzen sollten
3 Gründe, warum Sie Pinterest im Tourismus für Ihr Marketing nutzen sollten
Welche 5 Fehler verhindern, dass Sie in den Social Media die Aufmerksamkeit neuer Gäste wecken

Bildquelle: Pixabay

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Gerne sende ich Ihnen einmal im Monat interessante Tipps und aktuelles Know-how direkt per E-Mail. Abonnieren Sie gleich hier meine Infomail.

Teilen Sie diesen Beitrag in Ihren Social Media

Martina Schäfer

Ich unterstütze Hotels, die Gastronomie und Destinationen dabei, neue Gäste zu gewinnen und Stammgäste dauerhaft zu begeistern: Mit gut durchdachten Inhalten und individuellen Texten punkten Sie in Social Media und Ihrer gesamten PR. Profitieren Sie von meinem Know-how in Marketing und Kommunikation in Verbindung mit meiner Erfahrung als Reisebloggerin. Gerne gebe ich mein Wissen auch in Workshops oder Vorträgen weiter.

Kontaktieren Sie mich:
Rufen Sie an unter +49 30 31951208 oder mailen Sie an info@martina-schaefer.de.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?