Sie wollen in den Social Media die Aufmerksamkeit neuer Gäste wecken? Sie sind aktiv auf Facebook, Instagram oder Pinterest? Doch trotz aller Bemühungen bleiben die Erfolge bisher aus – oder sind zumindest nicht so groß, wie Sie es sich wünschen? Vielleicht verhindert einer dieser fünf Fehler, dass Sie mit Ihrem Engagement in den Social Media neue Gäste auf Ihr Hotel aufmerksam machen.

1. Sie posten ausschließlich Inhalte über Ihr Hotel

Was posten Sie über Ihre Social-Media-Kanäle? Bilder vom Haus, von den Außenanlagen und den Zimmern? Vielleicht auch Fotos von den appetitlich angerichteten Gängen Ihres abendlichen Menüs oder vom Frühstücksbuffet? Und alles im Textbereich garniert mit einer kurzen Beschreibung des Bildes? Das Ganze ergänzen Sie dann hin und wieder um Ihre kommenden Aktionen?

Eigenwerbung ist gut. Und natürlich sollen Sie auch Ihr Hotel mit all seinen Vorzügen präsentieren. Schließlich sollen neue Gäste genau das kennenlernen und diejenigen, die schon einmal bei Ihnen waren, sollen sich immer wieder daran erinnern. Doch egal ob auf Facebook, Instagram oder Pinterest – zu viel Werbung schreckt Menschen ab. Das Ergebnis: Sie folgen weder Ihrem Kanal, noch werden sie irgendwie aktiv. Likes, Kommentare, Herzen oder gar ein Teilen oder Repins bleiben Mangelware.

Machen Sie es besser und nutzen Sie die Chancen, die sich gerade im Tourismus bieten. Zeigen Sie auch Ihre Umgebung. Geben Sie Tipps für Ausflüge und Touren, für wichtige Ereignisse in der Region. Lassen Sie Ihre aktuellen Gäste zu Wort kommen (natürlich nur, wenn diese das wollen). Präsentieren Sie sich und erzählen Sie Geschichten rund um Ihr Haus. Denn mit Persönlichkeit und interessanten Serviceinfos punkten Sie bei Gästen – und solchen, die es werden sollen.

2. Sie posten zu selten – oder zu oft

Wie oft posten Sie? Immer, wenn es Ihnen gerade einfällt? Zweimal pro Woche? Mehrmals täglich?

Natürlich gibt es keine allgemeingültige Regel, wie oft Sie Ihre Posts in den verschiedenen Kanälen veröffentlichen sollten. Dies ist individuell durchaus unterschiedlich. Wichtig ist aber, ein gutes Maß zu finden. Denn bei allzu häufigen Posts nerven Sie Ihre Fans und Follower. Wenn Sie Glück haben, ignorieren diese Ihre Posts dann nur. Haben Sie Pech, greifen diese zu drastischeren Maßnahmen und entfolgen. Zu seltene Posts sind aber auch keine Lösung. Denn dann bauen Sie keine Beziehung zu Ihren Fans und Followern auf.

Tasten Sie sich an ein optimales Maß für Ihre Posts heran. Probieren Sie aus und sammeln Sie Erfahrungswerte. Nach einer Weile werden Sie erkennen, wie oft Sie posten sollten, um sowohl eine ansprechende Reichweite als auch Resonanz in den Kommentaren zu bekommen. Variieren Sie aber ruhig ein wenig. Schließlich gibt es immer mal wieder Neuigkeiten, die Sie sofort berichten wollen – und auch sollten – egal ob dies dann der eine Post mehr am Tag ist. Immerhin wollen auch Ihre Fans solche interessanten Informationen sofort wissen.

3. Sie vernachlässigen den Austausch

Sie posten regelmäßig Interessantes aus Ihrem Haus und der Region – aber wie sieht es mit Ihrer Reaktion auf Kommentare aus? Liken Sie diese? Antworten Sie so schnell wie möglich, aber in jedem Fall innerhalb eines Tages? Oder schauen Sie nicht weiter auf die Kommentare und entdecken irgendwann per Zufall, wenn potenzielle oder ehemalige Gäste dort geschrieben haben?

Eines ist klar: Das Tagesgeschäft lässt meist keine Zeit, ständig auf die Social Media zu schauen. Trotzdem sollten Sie regelmäßig einen Blick auf Ihre Kanäle werfen. Schließlich leben Facebook & Co. vom Austausch. Das heißt, profitieren werden Sie von den Social Media, wenn Sie sich auf den Dialog mit Ihren Fans und Followern einlassen und diesen pflegen. Denn genau dadurch wecken Sie die Aufmerksamkeit bei neuen Gästen und halten sie bei ehemaligen in lebendiger Erinnerung.

Übrigens: Auch wenn die Gefahr eines Shitstorms längst nicht so groß ist, wie vielfach vermutet, sollten Sie schon zur eigenen Sicherheit regelmäßig in die Kommentare hereinschauen. So können Sie Kritikern „den Wind aus den Segeln nehmen“, bevor es zum Sturm kommt. Am besten legen Sie dafür feste Zeiten fest. Je nachdem wann und wie oft Sie posten, ist der kurze Überblick zwei- bis dreimal pro Tag empfehlenswert.

4. Ihre Texte erreichen die (potenziellen) Gäste nicht

Sie ergänzen Ihre Bilder kurz und knapp um eine bloße Beschreibung? In sachlichen Worten schildern Sie zum Beispiel Ihren letzten Ausflug mit den Gästen?

Vielen fällt es schwer, lebendige Texte zu schreiben. Schließlich haben wir schon in der Schule gelernt, möglichst sachlich und korrekt zu schreiben. Umgangssprache hatte da keinen Platz. Und so klingen dann auch die Texte: trocken und ohne jegliche Emotion. Wenn Sie diese laut vorlesen würden, fallen Sie schnell in ein gleichförmiges Leiern. Ein klassisches Zeichen für gestelzte Sprache. Versuchen Sie es einfach mal.

Schreiben Sie in den Social Media auch so, wie Sie sprechen. So bringen Sie Emotionen in Ihre Texte. Alles klingt lebendiger und spricht die Fans und Follower viel mehr an. Nutzen Sie dazu ruhig Umgangssprache. Zeigen Sie Ihre Begeisterung oder Erstaunen tatsächlich durch Ausrufe. Und stellen Sie Fragen. So kommen Sie mit der Zeit ins Gespräch mit Ihren Followern und Fans.

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5. Sie verzichten auf die Vernetzung

Sie posten zwar regelmäßig auf Ihren Kanälen, was andere dort verbreiten, geht jedoch an Ihnen vorbei. Denn Sie selbst folgen so gut wie niemandem in den Social Media – weder aus Ihrer Region, noch Menschen, die sich mit Ihnen vernetzen. Oder Sie folgen zwar ausgewählten Kanäle, liken, kommentieren und teilen aber nicht.

Wenn Sie in den Social Media nur „senden“, verlieren andere Menschen auch schnell die Lust, bei Ihnen in irgendeiner Form zu reagieren. Schließlich leben die meisten Kanäle von einem Austausch. Das gilt übrigens auch für Businessseiten zum Beispiel von Anbietern aus Ihrer Region, die interessante Informationen für Ihre Gäste bieten. Denn auch hinter diesen Plattformen stecken Menschen, die sich über Aktionen wie Likes, Kommentare oder ein Teilen freuen.

Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen eine gute Vernetzung mit anderen bietet. Folgen Sie interessanten Seiten oder Profilen. Liken und teilen Sie, wo es passt. Natürlich bedeutet das nicht, jedem zurückzufolgen oder blindlings Ihr Like zu verteilen. Der jeweilige Kanal sollte Ihnen schon gefallen oder spannende Informationen liefern. Denn dann kann sich ein wertvoller Austausch ergeben, der vielleicht zu einer Empfehlung oder Kooperation führt. Oder aber Sie finden dort Neuigkeiten, die wiederum für Ihre Fans und Follower einen tollen Mehrwert bieten, wenn Sie sie teilen.

Viel Erfolg für Ihr Engagement in den Social Media? Wenn Sie noch Fragen haben oder Ihre Erfahrungen zum Thema teilen wollen, freue ich mich auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: Pixabay
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Martina Schäfer

Ich unterstütze Hotels, die Gastronomie und Destinationen dabei, neue Gäste zu gewinnen und Stammgäste dauerhaft zu begeistern: Mit gut durchdachten Inhalten und individuellen Texten punkten Sie in Social Media und Ihrer gesamten PR. Profitieren Sie von meinem Know-how in Marketing und Kommunikation in Verbindung mit meiner Erfahrung als Reisebloggerin. Gerne gebe ich mein Wissen auch in Workshops oder Vorträgen weiter.

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