Social Media sind für Sie vor allem Zeitfresser? Das Gleiche gilt für den regelmäßigen Versand Ihres Newsletters oder die Pflege Ihrer Website? In einem gebe ich Ihnen recht: ein Selbstläufer ist all das tatsächlich nicht. Doch zum Glück gibt es Tools, Programme und Portale, die einem die Arbeit erleichtern. Hier stelle ich Ihnen diejenigen vor, mit denen ich arbeite und von denen ich überzeugt bin. Einige sind nützliche Helfer, die mir vor allem das Social-Media-Management leichter machen. Andere sind Grundlage meiner Website oder sorgen dafür, dass alle, die das möchten, die gewünschten Informationen von mir bekommen.

Tools für das Social-Media-Management

Hootsuite
Hootsuite nutze ich, um meine Social-Media-Profile damit zu „bespielen“. Hier habe ich fast alle meine Kanäle im Blick und kann dadurch auf einer einzigen Plattform verfolgen, was sich dort tut. Ob Twitter, Facebook, Google+ oder Instagram – ich kann direkt von dort Beiträge posten und auch vorausplanen. Ich kann auf Beiträge und Kommentare reagieren und den Austausch mit meinem Netzwerk pflegen. Außerdem erhalte ich aussagekräftige Statistiken dazu, wie sich meine Social-Media-Profile entwickeln.

Hootsuite bietet einen kostenlosen Account, mit dem Sie drei Social-Media-Profile pflegen können. Ich nutze den Pro-Account für knapp 8 Euro netto im Monat. Darin enthalten sind zehn Social-Media-Profile, was in den meisten Fällen völlig ausreichend ist. Übrigens: Auch wenn Hootsuite ein kanadisches Unternehmen ist, gibt es seit langem eine deutsche Version des Tools.

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Buffer
Buffer habe ich früher häufiger genutzt. Heute setze ich es ab und an noch ergänzend zu Hootsuite ein. Das Tool ermöglicht es, Beiträge in den Social-Media-Kanälen zeitversetzt zu posten. Dazu werden diese zunächst in einer Art Warteschleife geparkt und dann entsprechend dem individuell eingerichteten oder von Buffer vorgeschlagenem Zeitplan im jeweiligen Profil veröffentlicht.

Bei Buffer nutze ich den kostenlosen Account. Damit können Sie ein Profil pro Social-Media-Kanal „bespielen“. Außerdem ist die Zahl der planbaren Posts pro Kanal auf zehn begrenzt. Für meinen Bedarf ist das vollkommen ausreichend. Wollen Sie mehr Profile je Social-Media-Kanal bedienen oder eine größere Zahl an Posts über das Tool planen, ist das durch ein Upgrade auf den Awesome-Account zum Preis von 10 Dollar pro Monat möglich. Wichtig zu wissen ist noch, dass Buffer aktuell ausschließlich in Englisch verfügbar ist.

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Tailwind
Mit Tailwind plane ich meine Pins auf Pinterest. Egal ob Pins eigener Blogartikel oder Re-Pins anderer interessanter Beiträge – das Tool sorgt dafür, dass diese zu den von mir festgelegten Zeiten auf die verschiedenen Boards gepinnt werden. Dabei hilft es mir, meinen Zeitaufwand für Pinterest deutlich zu verringern. Schließlich entfaltet die Plattform ihre enorme Wirkung erst dann besonders gut, wenn sie mit hohem Einsatz und sehr regelmäßig bedient wird. Besonders gut gefällt mir bei Tailwind, dass sich die bereits geplanten Pins noch mal automatisch neu sortieren lassen. Gerade wenn ich neue Blogartikel auf der Pinwand einstelle, kann ich diese nachträglich nicht nur gut in die Planung integrieren. Auch Mehrfach-Pins direkt hintereinander lassen sich auf diese Weise gut verhindern.

Bei Tailwind nutze ich den Plus-Account für Blogger & Small Businesses. Die Kosten liegen bei knapp 10 Dollar im Monat. Enthalten ist darin auch eine Statistik, die einen guten Überblick über die Entwicklung des eigenen Accounts auf Pinterest gibt. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Tailwind offizieller Partner von Pinterest im Bereich Community Management ist. Das Tool ist allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.

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Boardbooster
Ein weiteres Tool zur Planung von Pins auf Pinterest ist Boardbooster. Ich nutze es allerdings nur ergänzend zu Tailwind – und zwar, um immer mal wieder Pins zu eigenen Blogartikeln erneut zu pinnen. Loopen heißt diese Funktion bei Boardbooster. In einem von mir vorgegebenen Turnus pinnt das Tool erneut und entfernt nach kurzer Zeit den weniger erfolgreichen der beiden Pins. Auf diese Weise gelingt es gut, eigene Beiträge regelmäßig wieder in den Fokus zu rücken.

Die ersten 100 Pins bei Boardbooster sind kostenfrei. Danach beginnen die Kostenpläne bei 5 Dollar monatlich für 500 Pins im Monat. Welche Preisstufe ausreicht, hängt vor allem davon ab, ob Sie Boardbooster als einziges Tool für Pinterest nutzen und wie hoch das Pinning-Engagement sein soll. Auch dieses Tool gibt es zurzeit nur in Englisch.

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CoSchedule
Mit CoSchedule plane ich die wiederholte Veröffentlichung meiner Blogbeiträge. Denn in den schnelllebigen Social Media bietet es sich an, Inhalte gleich zu Beginn mehrfach zu veröffentlichen, um tatsächlich so viele Interessierte wie möglich zu erreichen. Ein solcher Veröffentlichungsplan lässt sich bei CoSchedule gleich zusammen mit dem Blogartikel erstellen. Manuelle Posts über die verschiedenen Kanäle sind dann nicht mehr nötig. Außerdem erfahre ich durch das Tool, welche meiner Blogbeiträge besonders erfolgreich und damit vielleicht als sogenannter „Evergreen Content“ einsetzbar sind.

Bei CoSchedule nutze ich den Solo Standard Plan für Blogger & Solopreneurs. Der Plan kostet 15 Dollar im Monat. Darin enthalten sind fünf Social-Media-Profile. Für meinen Bedarf ist das völlig ausreichend. Auch dieses Tool ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Newsletter

CleverReach
Erst vor kurzem bin ich zum Newsletter-Anbieter CleverReach gewechselt. Dort gefällt mir vor allem die Auswahl an Templates für den Newsletter. Diese lassen sich wunderbar für den eigenen Bedarf anpassen. Auch eigene Layouts kann ich dort hochladen. Als deutscher Anbieter erfüllt CleverReach zudem die strengen Anforderungen des hiesigen Datenschutzes. Außerdem lassen sich E-Mail-Serien für automatisiertes Marketing anlegen. Besonders schick ist dabei ein visuelles Automatisierungstool, das einen sehr guten Überblick über den eingerichteten Ablauf gibt. Allerdings wird sich hierbei wahrscheinlich noch einiges weiter entwickeln, denn dieses Tool befindet sich noch in der Beta-Phase. Schnittstellen zu vielen CRM- und Shop-Systemen bietet der Anbieter übrigens genauso wie die Möglichkeit von A-/B-Tests.

Die Kosten bei CleverReach richten sich nach der Anzahl der Empfänger und der versandten E-Mails pro Monat. Wer gerade mit seinem Newsletter beginnt, kommt zunächst einmal mit der Gratis-Version des Systems aus. Ab 250 Empfängern oder mehr als 1.000 E-Mails im Monat wird es kostenpflichtig.

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Klick-tipp
Ebenfalls ein deutscher Anbieter für Newsletter ist Klick-tipp. Anders als viele andere ist das dahinter liegende System Tag-basiert. Das bedeutet: Jede einzelne E-Mail-Kampagne lässt sich mit Schlagworten versehen. Anders als bei Listensystemen kann man bei den Kampagnen dann mithilfe der Schlagworte auswählen, sodass Abonnenten gezielt nach ihren Interessen angeschrieben werden. Was Klick-tipp jedoch nicht bietet, sind Templates. Entsprechend eignet sich das System vor allem dann, wenn das Design beim Newsletter keine Rolle spielt.

Klick-tipp bietet für 27 Euro monatlich den Standarttarif, in dem sich jedoch nur E-Mails versenden lassen. Wer automatisiert und mit Listen arbeiten will, zahlt ab 47 Euro pro Monat.

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Themes und Plugins für die WordPress-Website

Elegant Themes
Seit knapp zwei Jahren nutze ich das Theme Divi von Elegant Themes. Es verfügt bereits über viele Vorlagen, die sich ohne Programmierkenntnisse auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen und ist sehr flexibel. Mit einer Art Baukasten kann ich außerdem neue Bereiche in meine Website einfügen und diese auch als Vorlagen speichern. Was ich sehr schätze, ist die logische Funktionsweise, die die Arbeit an der eigenen Website stark vereinfacht.

Neben Divi bietet Elegant Themes verschiedene weitere schöne Themes. Den Zugriff auf alle zusammen gibt es ab einem Preis von 69 Dollar pro Jahr. Wer dauerhaft auf seiner Website eines dieser Themes einsetzen will, ist mit der Mitgliedschaft von einmalig 249 Dollar besser beraten. Elegant Themes ist ein US-amerikanischer Anbieter, zumindest Divi funktioniert aber auch auf Deutsch.

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Elmastudio
Begeistert bin ich auch immer wieder von den Themes des Anbieters Elmastudio. Auch diese lassen sich in engeren Grenzen als bei Divi auf die eigenen Anforderungen ausrichten. Mit Programmierkenntnissen sind auch weitere Anpassungen möglich. Vorbereitet sind die Themes außerdem für unterschiedliche Plugins.

Bei Elmastudio beginnen die Kosten für die Themes bei 12 Euro. Wer mehrere Themes benötigt oder erst einmal verschiedene ausprobieren möchte, kann dies zum Paketpreis von 48 Euro tun. Die Entwickler von Elmastudio kommen aus Deutschland, sodass die komplette Dokumentation in deutscher Sprache vorliegt.

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Profit Builder
Profit Builder ist mein Plugin für Landingpages. Enthalten sind zahlreiche Templates, die sich für den eigenen Gebrauch anpassen lassen. So kann ich mit diesem Plugin komfortabel innerhalb von Divi spezielle Seiten für besondere Aktionen aufbauen. Eine Schnittstelle zu vielen E-Mail-Marketing-Systemen ist dabei ebenfalls integriert. Interessant sind auch die Möglichkeit zu A-/B-Tests und Marketing-Funnels. Dazu gibt es eine automatische Anpassung sowie eine Auswertung.

Der Preis für die Basis-Version von Profit Builder liegt bei 47 Dollar. Enthalten ist die Möglichkeit, das Programm auf drei Websites einzusetzen. Die Sprache des Tools ist Englisch.

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Yoast
Yoast ist das SEO-Plugin meines Vertrauens. Ein Ampelsystem zeigt bei diesem Plugin an, wie gut die jeweilige Seite für Google optimiert ist. Auch die Lesbarkeit des Textes wird mithilfe der Ampel bewertet. Ich gebe zu, dass diese spielerische Art mich anspricht und auch meinen Ehrgeiz weckt. Ziel ist es, ein „Grün“ für die Webseite zu erhalten und damit die Anforderungen der Suchmaschinen gut zu erfüllen.

Ich nutze auf meinen Websites ausschließlich die kostenfreie Version von Yoast, die für meinen Bedarf völlig ausreicht.

Direkt zu Yoast

Fotos

Fotos sind immer wieder ein heikles Thema. Denn schnell passiert es, dass hier Urheberrechte verletzt werden. Gut bedient ist daher, wer eigene Fotos einsetzen kann. Gerade im Tourismus ist das zum Glück meistens der Fall. Die Bilder sollen schließlich auch das eigene Haus und die Region authentisch präsentieren. Und doch gibt es immer mal wieder Situationen, für die kein passendes Foto vorliegt. In diesem Fall nutze ich die beiden Bilddatenbanken

Clipdealer und
Fotolia

Beide bieten eine große Auswahl an Fotos. Wichtig ist dabei aber, darauf zu achten, tatsächlich die benötigten Lizenzen zu erwerben. Denn nicht immer ist zum Beispiel die Social-Media-Lizenz enthalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen guten Überblick über nützliche Tools und Programme geben. Wenn Sie noch Fragen zum Thema haben oder Ihre Tipps rund um Tools teilen wollen, freue ich mich auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: ClipDealer
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Martina Schäfer

Ich unterstütze Hotels, die Gastronomie und Destinationen dabei, neue Gäste zu gewinnen und Stammgäste dauerhaft zu begeistern: Mit gut durchdachten Inhalten und individuellen Texten punkten Sie in Social Media und Ihrer gesamten PR. Profitieren Sie von meinem Know-how in Marketing und Kommunikation in Verbindung mit meiner Erfahrung als Reisebloggerin. Gerne gebe ich mein Wissen auch in Workshops oder Vorträgen weiter.

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